Arthrose des Sprunggelenks

Beschreibung

Es handelt sich um einen Gelenksverschleiß meist im oberen Sprunggelenk. Selten ist auch das untere Sprunggelenk betroffen.

 

Symptome

Belastungsabhängige Schmerzen im Rückfußbereich.

 

Ursachen

Häufige Ursache für eine Arthrose des Sprunggelenks ist ein vorausgegangener Unfall. Auch lang vorbestehende nicht therapierte Fußfehlstellungen können eine Arthrose des Sprunggelenks bewirken.

 

Therapie

Oft können konservative Therapien wie Physiotherapie, Injektionen von Knorpelaufbaupräparaten (Hyaluronsäure), körpereigenen Stammzellen (autologes conditioniertes Plasma), oder schmerzstillenden Substanzen die Beschwerden deutlich lindern. Bei anhaltenden Beschwerden oder fortgeschrittener Arthrose kann die Operation die einzig sinnvolle Methode sein, um Schmerzfreiheit zu erreichen.

 

In den meisten Fällen ist die Versteifung des Sprunggelenks die erfolgreichste Operationsart. Der Hauptvorteil dieser Methode im Vergleich zur Sprunggelenksendoprothese ist die definitive Versorgung bei guter Knochenheilung ohne Folgeoperationen. Außerdem ist bei hoch aktiven Patienten das Überleben der Sprunggelenksprothese deutlich herabgesetzt. Patienten mit versteiftem Sprunggelenk können in der Regel auch Sport betreiben wie zum Beispiel laufen gehen.

 

Nachbehandlung und Spitalsaufenthalt

 

Nach der Operation ist eine entlastende Mobilisierung im Unterschenkelgips für 8 Wochen notwendig. Vollbelastung ist erst 12 Wochen nach der Operation möglich. Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder mit Kreuzstich. Der stationäre Aufenthalt beträgt ungefähr 4 Tage.